Jaromir hob eine Hand, eine kurze, knappe Bewegung – nicht abwehrend, eher schlicht.
„Du schuldest mir nichts, Viktor. Worte sind für mich kein Handel.“
Er sah sich im dämmrigen Inneren des Hofes um: die niedrigen Balken, der Geruch von Erde, Stroh, altem Holz. Ein Ort, der nicht schön war – aber verborgen. Und versteckt war für seinesgleichen oft mehr wert als schön.
„Aber…“ fuhr er fort, „wenn du es erlaubst, würde ich den Tag hier verbringen. Im Stall. Oder dort hinten, wo das Holz gestapelt ist. Irgendwo, wo die Sonne nicht durchkommt.“ Sein Blick wanderte einmal prüfend über das Gebäude, als könnte er schon ausmachen, welcher Schatten im Morgenlicht am tiefsten bliebe.
„Ich bleibe nicht lang. Wenn ich wieder in dieser Gegend bin, komme ich vielleicht erneut vorbei.“
Ein kaum merkliches Zucken der Mundwinkel, etwas, das bei Jaromir fast wie ein Versuch von Höflichkeit wirkte.
„Vielleicht begegnest du dann diesem Bohdan? Es wäre gut, wenn einer von uns mehr über die Stadt und ihre Kainskinder erfährt.“
[1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]
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Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]
Viktor nickt kurz "nun im keller wäre noch platz in einer ecke, ansonsten richten wir dir ne ecke ein das wäre kein problem. und im notfall hat der keller eine kleine türe die hinten hinaus führt " viktor beobachtet deine reaktion zu dem vorschlag
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Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]
Jaromir wirkte einen Moment lang, als lausche er auf etwas Unsichtbares – doch es war nur die nüchterne Art, in der er Entscheidungen wog. Schließlich nickte er langsam.
„Der Keller genügt,“ sagte er. „Stein, Dunkelheit und eine zweite Tür… mehr braucht es nicht.“
Ein Schatten glitt über sein entstelltes Gesicht, als wäre allein die Vorstellung von Sonnenlicht schmerzhaft. Dann beruhigte sich sein Ausdruck wieder zu jener kalten Stille, die ihn ausmachte.
„Ich werde am Beginn der nächsten Nacht weiterziehen. Ich will keinen Ärger zu deinem Hof bringen, die Zeiten sind so unruhig genug.“
Ein kurzer Blick zu den Hunden, dann zurück zu Viktor.
„Aber wenn sich die Wege beruhigen… werde ich wiederkommen.“
Er erhob sich, richtete den Riemen seines Henkersbeils am Gürtel und fügte leiser hinzu:
„Es gibt nur wenige, denen man begegnet, ohne sofort die Axt in der Hand zu haben. Das… weiß ich zu schätzen.“
Dann wartete er darauf, dass Viktor ihm den Weg zum Keller zeigte.
„Der Keller genügt,“ sagte er. „Stein, Dunkelheit und eine zweite Tür… mehr braucht es nicht.“
Ein Schatten glitt über sein entstelltes Gesicht, als wäre allein die Vorstellung von Sonnenlicht schmerzhaft. Dann beruhigte sich sein Ausdruck wieder zu jener kalten Stille, die ihn ausmachte.
„Ich werde am Beginn der nächsten Nacht weiterziehen. Ich will keinen Ärger zu deinem Hof bringen, die Zeiten sind so unruhig genug.“
Ein kurzer Blick zu den Hunden, dann zurück zu Viktor.
„Aber wenn sich die Wege beruhigen… werde ich wiederkommen.“
Er erhob sich, richtete den Riemen seines Henkersbeils am Gürtel und fügte leiser hinzu:
„Es gibt nur wenige, denen man begegnet, ohne sofort die Axt in der Hand zu haben. Das… weiß ich zu schätzen.“
Dann wartete er darauf, dass Viktor ihm den Weg zum Keller zeigte.
Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]
Viktor beginnt Richtung Keller zu gehen " nun ich bin vorsichtig ja aber ich greife nicht gleich jeden an wie ein tollwütiger hund, außer man greift mich grundlos an " viktor öffnet die keller türe und steigt hinunter um dir die ecke zu zeigen" hier bitte mach es dir so gut es geht gemütlich"
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Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]
Jaromir nahm das Angebot gerne an und verbrachte die Nacht im Keller.
Mit dem Anbruch der nächten Nacht, verabschiedete er sich bei Viktor, mit dem Versprechen ihn erenut zu besuchen - sofern beide den Sturm der Mongolen überleben sollten.
Mit dem Anbruch der nächten Nacht, verabschiedete er sich bei Viktor, mit dem Versprechen ihn erenut zu besuchen - sofern beide den Sturm der Mongolen überleben sollten.
Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]
Viktor verabschiedet sich ebenfalls und wünscht Jaromir einen guten schlaf und viel erfolg