[1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

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Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Viktor » Fr Jan 09, 2026 5:21 pm

Viktor verabschiedet sich ebenfalls und wünscht Jaromir einen guten schlaf und viel erfolg

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Jaromir der Henker » Do Jan 08, 2026 7:25 pm

Jaromir nahm das Angebot gerne an und verbrachte die Nacht im Keller.

Mit dem Anbruch der nächten Nacht, verabschiedete er sich bei Viktor, mit dem Versprechen ihn erenut zu besuchen - sofern beide den Sturm der Mongolen überleben sollten.

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Viktor » Do Dez 04, 2025 1:05 pm

Viktor beginnt Richtung Keller zu gehen " nun ich bin vorsichtig ja aber ich greife nicht gleich jeden an wie ein tollwütiger hund, außer man greift mich grundlos an " viktor öffnet die keller türe und steigt hinunter um dir die ecke zu zeigen" hier bitte mach es dir so gut es geht gemütlich"

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Jaromir der Henker » Mi Dez 03, 2025 10:57 am

Jaromir wirkte einen Moment lang, als lausche er auf etwas Unsichtbares – doch es war nur die nüchterne Art, in der er Entscheidungen wog. Schließlich nickte er langsam.

„Der Keller genügt,“ sagte er. „Stein, Dunkelheit und eine zweite Tür… mehr braucht es nicht.“
Ein Schatten glitt über sein entstelltes Gesicht, als wäre allein die Vorstellung von Sonnenlicht schmerzhaft. Dann beruhigte sich sein Ausdruck wieder zu jener kalten Stille, die ihn ausmachte.

„Ich werde am Beginn der nächsten Nacht weiterziehen. Ich will keinen Ärger zu deinem Hof bringen, die Zeiten sind so unruhig genug.“
Ein kurzer Blick zu den Hunden, dann zurück zu Viktor.
„Aber wenn sich die Wege beruhigen… werde ich wiederkommen.“

Er erhob sich, richtete den Riemen seines Henkersbeils am Gürtel und fügte leiser hinzu:

„Es gibt nur wenige, denen man begegnet, ohne sofort die Axt in der Hand zu haben. Das… weiß ich zu schätzen.“

Dann wartete er darauf, dass Viktor ihm den Weg zum Keller zeigte.

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Viktor » Mo Nov 24, 2025 10:27 am

Viktor nickt kurz "nun im keller wäre noch platz in einer ecke, ansonsten richten wir dir ne ecke ein das wäre kein problem. und im notfall hat der keller eine kleine türe die hinten hinaus führt " viktor beobachtet deine reaktion zu dem vorschlag

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Jaromir der Henker » Mo Nov 17, 2025 2:03 pm

Jaromir hob eine Hand, eine kurze, knappe Bewegung – nicht abwehrend, eher schlicht.
„Du schuldest mir nichts, Viktor. Worte sind für mich kein Handel.“

Er sah sich im dämmrigen Inneren des Hofes um: die niedrigen Balken, der Geruch von Erde, Stroh, altem Holz. Ein Ort, der nicht schön war – aber verborgen. Und versteckt war für seinesgleichen oft mehr wert als schön.

„Aber…“ fuhr er fort, „wenn du es erlaubst, würde ich den Tag hier verbringen. Im Stall. Oder dort hinten, wo das Holz gestapelt ist. Irgendwo, wo die Sonne nicht durchkommt.“ Sein Blick wanderte einmal prüfend über das Gebäude, als könnte er schon ausmachen, welcher Schatten im Morgenlicht am tiefsten bliebe.

„Ich bleibe nicht lang. Wenn ich wieder in dieser Gegend bin, komme ich vielleicht erneut vorbei.“
Ein kaum merkliches Zucken der Mundwinkel, etwas, das bei Jaromir fast wie ein Versuch von Höflichkeit wirkte.

„Vielleicht begegnest du dann diesem Bohdan? Es wäre gut, wenn einer von uns mehr über die Stadt und ihre Kainskinder erfährt.“

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Viktor » Sa Nov 15, 2025 6:59 pm

Viktor hört Intensiv und aufmerksam zu " hmhm ich verstehe. ich werde versuchen drauf zu achten,und habt dank für die aufklärung wie kann ich mir erkäntlich dafür zeigen? sofern es in meiner macht steht"

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Jaromir der Henker » Do Nov 06, 2025 8:49 am

„Wir alle beginnen als Neugeborene, bis wir genug getan, genug ertragen haben – und alt genug geworden sind, dass andere aufhören, uns wie Dreck zu behandeln . Dann nennt man uns Ancillae. Aber das dauert. Jahrzehnte. Jahrhunderte, manchmal. Auch ich bin ein Neugeborener“

Er lehnte sich leicht zurück, sah kurz zum Feuer, bevor er fortfuhr:
„Solange wir unter Unseresgleichen und den Sterblichen wandeln, erwartet man, dass wir die Traditionen achten. Es sind alte Gesetze, älter als jedes Reich.“

Er hob eine Hand, zählte an den knorrigen Fingern ab:

„Die Stille des Blutes – niemand darf wissen, was wir sind. Kein Sterblicher darf sehen, was im Dunkeln lebt.“

„Die Nachkommenschaft – du darfst niemanden wandeln, es sei denn, dein Erzeuger oder der Prinz erlaubt es. Unser Fluch darf sich nicht ungehindert mehren.“

„Die Verantwortung – wer dich erschaffen hat, trägt die Schuld für dein Tun, bis du freigesprochen wirst. Deshalb achten viele Erzeuger gut darauf, wen sie erschaffen.“

„Die Domäne – jedes Land, jede Stadt gehört jemandem. Und in seiner Domäne gilt sein Wort. Wer sie betritt, ohne Erlaubnis, schuldet eine Erklärung – oder Blut.“

„Die Gastfreundschaft – wenn du eine Stadt betrittst, musst du dich dem Prinzen vorstellen. Tust du es nicht, bist du vogelfrei.“

„Und zuletzt – die Vernichtung. Nur der Prinz darf über den endgültigen Tod eines Kindes Kains verfügen. Kein anderer.“

Jaromir sah wieder zu Viktor.

„Manche halten sich daran. Andere nur, solange jemand zusieht. Aber eines solltest du wissen – diese Regeln sind das, was uns trennt von der Bestie. Wenn du sie brichst, bist du bald nur noch ein Tier.“

Dann, nach einem kurzen Schweigen, fügte er hinzu:
„Und die Tiere werden gejagt – von Unseresgleichen. Daher ist es mir wichtig zu wissen wer in Krakau herrscht und wie man die ansässigen Kinder der Nacht kontaktieren kann - um mich gemäß der Tradition der Gastfreundschaft vorzustellen"

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Viktor » Mi Nov 05, 2025 2:43 pm

Viktor nickt zustimmend " da habt ihr recht und ja ich bin das was ihr ein Neugeborener nennen würdet ,aber ich glaube deswegen man sie mich hierher geschickt damit ich lerne mit diesen nun nennen wir es mal Regeln nach unserer art und damit um zu gehen. aber falls ihr tipps haben solltet wäre ich offen dafür." Viktor blickt dir tief in die augen "nun und von hier aus sind es ungefär 1 bis 2 stunden zu reiten bis zur stadt"

Re: [1259] Die Jagd [Jaromir, Viktor]

von Jaromir der Henker » Mo Nov 03, 2025 7:44 am

Jaromir folgte Viktors Bewegungen mit dem Blick, während dieser sich umsah und die wenigen Habseligkeiten im Raum ordnete. Das Holz unter seinen schweren Stiefeln knarrte leise, als er einen Schritt näher ans Feuer trat. Der matte Schein glitt über sein entstelltes Gesicht und ließ die Schatten tiefer wirken.

„So… ein Neugeborener also.“
Die Worte waren kein Spott – eher das leise Feststellen einer Tatsache.
„Dann ist euch vieles noch fremd. Ich selbst bin auch erst wenige Jahre einer von Kains Kindern - aber mein Erzeuger sprach mich frei und entließ mich in die Welt.“

Er richtete sich etwas auf, das Knirschen seiner Kleidung klang fast wie Knochen unter Druck.
„Eure Erzeugerin – sie hat euch also nichts über die Traditionen gelehrt? Kein Wort über die Gesetze, die uns am Leben halten?“

Ein kurzer Blick wanderte zur Tür, als das Knurren des Hundes wieder aufflackerte. Dann zurück zu Viktor.
„Das überrascht mich. Selbst unter den Wilden eures Blutes gibt es Lehren, wenn auch… andere.“

Jaromir trat einen halben Schritt näher, als würde er die Antwort genauer prüfen wollen.
„Und dieser Bohdan – habt ihr ihn bereits gefunden?“

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